Kategorie: news

  • Schnelle Hilfe nach Unfall von Stadtbahn und PKW auf B56

    Schnelle Hilfe nach Unfall von Stadtbahn und PKW auf B56

    Am heutigen Mittwoch 23. Juni 2026 waren wir zufällig am Ort des Verkehrsunfalls auf der B56 auf der Höhe Combahnstraße. Dort waren ein weißer Kombi und eine Stadtbahn der Linie 66 in Fahrtrichtung Bonn kollidiert. Die Leitstelle wurde um 10:25 alarmiert, bereits um 10:31 trafen die ersten Kräfte der Feuerwache 2 am Unfallort ein.

    Bei dem Unfall wurde die Front der Stadtbahn beschädigt und der Kombi auf der linken Seite deformiert. Die Beifahrerin des PKW konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der Fahrer konnte das Fahrzeug zunächst nicht verlassen, weil durch die Kollision mit der Bahn die Fahrertür blockiert war. Die Bahn wurde mit Hilfe der Feuerwehr evakuiert und dann etwas zurück gefahren, so dass der Fahrer aussteigen konnte. Glücklicherweise war er nicht eingeklemmt und die Türen ließen sich öffnen. Der vorsorglich mit alarmierter Autokran der Feuerwehr Bonn kam nicht zum Einsatz. Die PKW-Insassen und der Bahnfahrer wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und lediglich die Beifahrerin des PKW ins Krankenhaus transportiert.

    Nach der Versorgung der Verletzten und Sicherung der Unfallstelle waren alle beteiligten Einsatzkräfte intensiv darum bemüht die wichtige Verbindung von und nach Bonn über die Kennedybrücke wieder freizugeben. Aufgrund des Einsatzes war die B56 in beide Richtungen voll gesperrt. Die Wagen der Linie 66 fuhren nur noch bis zum Konrad-Adenauer-Platz und drehten dann um.

    Gegen 11:00 konnte das beschädigte Fahrzeug bereits von der Straße gefahren werden. Auch die an der Front beschädigte Bahn konnte selbstfahrend die Kreuzung räumen. Während der Autoverkehr umgehend wieder rollte, musste der Verbleib der defekten Bahn noch organisiert werden.

    Quellen: Unser Reporter vor Ort, Pressestelle der Feuerwehr Bonn, Polizei Bonn

    Meinung. Es ist immer wieder beeindruckend wie schnell eine Vielzahl von Rettungskräften am Ort des Geschehen ist und dass somit die Versorgung der Verletzten und anschließend die Räumung der Unfallstelle so zügig ablaufen kann. Regelmäßig übt die Feuerwehr Bonn diverse Einsatzszenarien. Eine Übung in großer Dimension mit mehreren hundert Einsatzkräften von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Technischem Hilfswerk steht am kommenden Wochenende an. Der Übungsschwerpunkt am 27.06.2026 ist das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in der Weststadt. bonn.de

    Kollision auf der B56 zwischen Stadtbahn und PKW
  • Route 66 – mit der Stadtbahn Linie 66 schnell ans Ziel ohne Nordbrücke

    Route 66 – mit der Stadtbahn Linie 66 schnell ans Ziel ohne Nordbrücke

    Nordbrücke. Die Sperrung der Nordbrücke (Friedrich-Ebert-Brücke Autobahn A565) in Bonn hat weiterhin einen großen Einfluss auf das Verkehrsgeschehen. Die Vorlandbrücke auf der Bonner Seite soll abgerissen und neu gebaut werden. Sie steht somit bis 2028 nicht für den Verkehr zur Verfügung. Quelle: bonn.de

    Wir bieten eine Übersicht über aktuelle Maßnahmen (Stand 20. Juni 2026), mit denen die Stadt, und einzelne Betreiber von Transportdienstleistungen auf dem Wasser Abhilfe zu schaffen versuchen.

    Ein Ziel der Stadt ist möglichst viel Verkehr vom Auto in den ÖPNV zu verlagern. Wir nennen es „Route 66 – mit der Stadtbahn schneller ans Ziel“. So wurden zusätzliche P&R Parkplätze eingerichtet wie in der Karte gezeigt und der ÖPNV mit Bus, Straßenbahn und Stadtbahn ist im gesamten Stadtgebiet kostenfrei. Quelle: bonn.de

    Die Linie 66 hat nun auch auf der B56 eine eigene Spur, so dass sie nicht mehr mit den Autos im Stau steht.

    Darüber hinaus haben auch die Fähr-Betreiber ihre Kapazitäten erhöhte. Neu dazugekommen ist ein Angebot der Bonner Personen Schiffahrt, die anbietet Pendler kostenfrei auf den Teilstücken ihrer Linienfahrten mitzunehmen. Quelle: bonnschiff.de

    Route-66: Alternativen zur Nordbrücke in der Übersicht in einem Bonn symbolisch ohne Nordbrücke. Alle Angaben nach bestem Wissen jedoch ohne Gewähr.

    Natürlich bietet sich bei diesem sommerlichen Wetter auch die Nutzung des Fahrrads an. Gleichwohl ist dies aus diversen Gründen nicht für jede Person eine Option.

    Beueler Nachtrag. Für manch einen finden sich vielleicht auch auf der Beueler Seite gute Alternativen, so dass die Überquerung des Rheins ganz entfallen kann. Auf der Friedrich-Breuer-Straße wartet ein breites Angebot und in der Sonne sitzen konnte man in Beuel schon immer gut. Schaut doch mal im Veranstaltungskalender vorbei unter beuel.net/events

  • Burg Lede öffnete ihre Tore für Groß und Klein

    Burg Lede öffnete ihre Tore für Groß und Klein

    Wer am Wochenende die Gelegenheit nutzte, die Burg Lede zu besuchen, erlebte weit mehr als einen Spaziergang durch einen historischen Park. Im Rahmen der „Offenen Gartenpforte Rheinland“ öffnete die traditionsreiche Wasserburg ihre Tore und bot ein vielfältiges Programm aus Geschichte, Gartenkultur, Kunst und Familienaktivitäten.

    Die Ursprünge der Burg Lede reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Bis heute befindet sich die Anlage in Privatbesitz. Eigentümer Sandro Parrotta und seine Familie ermöglichen jedoch regelmäßig öffentliche Einblicke in das historische Ensemble und machen damit einen besonderen Ort der Bonner Geschichte für Besucher zugänglich.

    Der rund 4,3 Hektar große Park wurde 1907 nach Plänen des renommierten Gartenarchitekten Walter von Engelhardt gestaltet. Charakteristisch ist der Übergang von strengeren geometrischen Formen im Umfeld der Burg zu einer weitläufigen landschaftlichen Parkgestaltung. Gemeinsam mit dem Förderverein arbeiten die Eigentümer seit Jahren daran, die denkmalgeschützte Anlage behutsam zu erhalten und weiterzuentwickeln.

    Dabei verbindet Burg Lede auf bemerkenswerte Weise historische Gartenkunst mit zeitgenössischer Kunst. Zahlreiche Skulpturen und Installationen fügen sich harmonisch in die Parklandschaft ein. Ergänzt wurde das Programm durch Führungen durch die aktuelle Ausstellung „Burn and Bloom“ in der Galerie Parrotta im Erdgeschoss der Burg. Alle Details dazu gibt es hier: https://parrotta.de/

    Besonders gefragt waren die verschiedenen Führungen. Historische Gartenführungen erläuterten die Entstehung und Rekonstruktion der Anlage, während weitere Rundgänge die Geschichte der Burg und die Kunstwerke in den Mittelpunkt stellten. Beliebt war auch die Kinderführung mit Claudia Ofer, die in historischem Gewand anschaulich vom Leben auf einer mittelalterlichen Burg berichtete. Mit Bildern und lebendigen Erzählungen gelang es ihr, die Geschichte für junge Besucher greifbar zu machen.

    Auch die Mitmachangebote kamen gut an. Beim Entenangeln im Burgteich, dem Basteln von Blumenkränzen und weiteren Aktionen konnten Familien die Anlage auf spielerische Weise entdecken. Das liebevoll gestaltete Programm spiegelte das große Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer wider.

    Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Speisen und Getränke luden zum Verweilen ein und schufen Raum für Gespräche zwischen Gästen, Vereinsmitgliedern und Unterstützern. Die entspannte Atmosphäre machte deutlich, mit wie viel Herzblut die Veranstaltung organisiert wurde.

    Einen wichtigen Anteil daran hat der Verein der Freunde und Förderer der Burg Lede. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 engagiert sich der Verein für den Erhalt der Burganlage und ihres historischen Parks. Für sein Engagement wurde der Verein 2023 mit dem Bonner Heimatpreis ausgezeichnet.

    Die Öffnung der Burg am 13. und 14. Juni war Teil der landesweiten Aktion „Offene Gartenpforte Rheinland“, bei der private und historische Gärten ihre Anlagen für Besucher öffnen. Burg Lede zeigte dabei eindrucksvoll, wie Denkmalpflege, Kunst, Natur und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken können.

    Wer die Anlage an diesem Wochenende besuchte, erhielt nicht nur Einblicke in einen außergewöhnlichen historischen Park, sondern erlebte auch, wie lebendig Geschichte in Bonn-Vilich vermittelt werden kann. Burg Lede bleibt damit ein besonderer kultureller Schatz in Beuel und ein gelungenes Beispiel dafür, wie private Initiative und ehrenamtliches Engagement historische Orte für die Öffentlichkeit erlebbar machen.

    Übrigens: der Verein freut sich immer über neue Mitglieder als Spender oder in der aktiven Mitgestaltung der Vereinsarbeit, der Betreuung eben solcher Öffnungstage oder auch bei der Arbeit in der Gartenanlage – es gibt immer etwas zu tun. https://www.burglede.de/

    Wer den Termin verpasst hat, muss nicht lange warten: am 13.09.2026 zum Tag des Offenen Denkmals werden sich abermals die Tore für die Öffentlichkeit öffnen. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Veranstaltungen wie etwa Blumenworkshop, Sommerkino im Garten der Burg Lede oder das Kulturrucksack: Ferienprogramm: https://parrotta.de/exhibitions/burn-and-bloom-bonn/

    Impressionen vom Tag gibt es bei uns auf Instagram.

  • Beuelfest und Promenadenfest finden 2026 gemeinsam statt – jetzt mitmachen

    Beuelfest und Promenadenfest finden 2026 gemeinsam statt – jetzt mitmachen

    In letzter Zeit gab es einige Gerüchte um das Promenadenfest. Wir dürfen verkünden: es findet auch 2026 statt!

    Ein Novum ist dabei, dass es gemeinsam mit dem Beuelfest veranstaltet wird. Die Gewerbe-Gemeinschaft Beuel e.V. (GGB) und die Interessengemeinschaft Beueler Vereine e.V. (IBV) haben sich auf eine gemeinsame Durchführung verständigt.

    Beuelfest und Promenadenfest am Samstag 05.09.2026 und Sonntag 06.09.2026: die Veranstaltung findet sowohl auf dem Möhneplatz am Rathaus als auch am Rheinufer statt.

    Besonders ist auch, dass die Gewerbe Gemeinschaft Beuel in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert! Dazu gibt es ein vielseitiges Programm auf der Bühne. Mit dabei: Motelkings, Soul Cake, Moondance, Plenty Fourty, Schlager Metall und Elton & The Joels.

    Alle Beueler Vereine sind herzlich eingeladen sich an dem Fest zu beteiligen: sei es mit einem Infostand, Essen, Getränken oder Beiträgen zum Unterhaltungsprogramm. Das Fest ist eine gute Möglichkeit Werbung für den eigenen Verein zu machen. Wendet euch gerne an das Team der IBV oder die neue Vorsitzende Patty Burgunder über ibv-vorsitz@gmx.de

    Am Rheinufer wird es die beliebte Blaulicht-Meile mit Fahrzeugen der unterschiedlichen Rettungs- und Hilfsorganisationen geben.

    Zutritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. GGB und IBV freuen sich auf zahlreiche Gäste!

    Gewerbe-Gemeinschaft Beuel: https://beuelhats.de/

  • Nordbrücke: Neue Markierung auf der B56 nun auch Richtung St Augustin

    Nordbrücke: Neue Markierung auf der B56 nun auch Richtung St Augustin

    Wie angekündigt hat die Stadt in einem zweiten Schritt nun auch auf der B56 in Richtung St Augustin in Höhe des Friedhofs an der Combahnstraße die Markierung verändert:

    Schon vor der Kreuzung wurden die Pfeile auf dem Boden geschwärzt.
    Ab der Kreuzung Combahnstraße ist nun eine neue breite durchgezogene Linie aufgebracht.

    Die Maßnahme erscheint indes noch nicht abgeschlossen, da die Reduzierung auf die rechte Spur noch nicht mit Schilder angekündigt wird. Auch eine Führung der linken auf die rechte Spur steht noch aus.

    Screenshot
    Screenshot

    Update 18. Juni 2026: Die noch fehlenden Markierungsarbeiten wurden zwischenzeitlich ausgeführt. In Höhe der Kreuzung zur Combahnstraße weist die Fahrtrichtung nach Sankt Augustin nun zwei getrennte Spuren aus: während die linke nur noch für Linksabbieger vorgesehen ist, erlaubt die rechte Spur wie gewohnt die Weiterfahrt geradeaus und das Abbiegen nach rechts.

    Linke Spur nur noch in die Combahnstraße, die recht führt wie gewohnt gerade aus und nach rechts.
  • Parkraumkonzept Beuel: Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit am 14. Juli 2026

    Parkraumkonzept Beuel: Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit am 14. Juli 2026

    Am Dienstag dem 14. Juli 2026 wird es von 17:00 bis 20:00 Uhr eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit geben. Bei dieser Veranstaltung werden die konkreten Markierungs- und Beschilderungspläne für alle drei Zonen des beschlossenen Parkraumkonzeptes und Anwohnerparken der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Der Termin findet im Rathaus Beuel statt. Weitere Details sind dem Informationsbrief zu entnehmen:
    https://www.bonn.sitzung-online.de/vo020?VOLFDNR=2028021&refresh=false

    Bereits zuvor wurde die Mandatsträger der Bezirksvertretung Beuel über die Pläne informiert. Die Umsetzung des Parkraumkonzepts hatte sich bereits verzögert, da kein Angebot für die ausgeschriebenen Parkscheinautomaten akzeptiert wurde. Das Parkraumkonzept führt weiterhin zu Kontroversen in der Beueler Bürgerschaft und war ein Leitthema des Wahlkampfs 2025.

  • Rekordverdächtig viele Fahrräder auf der Kennedybrücke

    Rekordverdächtig viele Fahrräder auf der Kennedybrücke

    Ein gewisses Glück ist es, dass die Sperrung der Nordbrücke just in den Sommermonaten kam. So fällt es manchen leichter angesichts des milden Wetters auf das Rad umzusteigen. Ein Indiz dafür sind rekordverdächtige Nutzungszahlen der Radzähleinrichtungen auf der Kennedybrücke. Am Dienstag 09. Juni 2026 fuhren in Summe 19.096 Fahrräder über die Kennedybrücke (Nord- und Südseite zusammen gezählt) und lösten die Zähleinrichtungen aus. Zum Vergleich: der Rekord im laufenden Jahr lag im März bei 13.357. Also waren es am ersten Dienstag nach der Sperrung der Nordbrücke rund 40,4% mehr.

    Die Daten des letzten Montag und Dienstag stechen deutlich hervor in der Jahresübersicht. Quelle: eco-counter.com

    Die aktuellen Daten finden sich hier: https://stadtbonn.eco-counter.com/site/100021143?granularity=P1D

    Es ist nicht ausgeschlossen, dass in den nächsten Tagen die Werte noch weiter steigen. Jede vom Auto auf das Fahrrad verlagerte Fahrt über die Brücke entlastet den Verkehr und beschleunigt sogar je nach Ziel die Reisezeit. In den nächsten Tagen wird sich auch zeigen wie gut die Beschleunigung der Linie 66 funktioniert, das könnte gleichsam zu einem Rückgang der Fahrradnutzung führen.

    Veraltet: Am Mittwoch 10. Juni 2026 nutzten wieder weniger Menschen das Fahrrad über die Kennedybrücke. Mit 13.602 Zählungen ist man auf einem Niveau eines sehr guten Tages vor der Sperrung der Nordbrücke (am 19. März 2026 waren es beispielsweise 13.357, das bisherige Maximum von 2026). Erst nach einem längeren Zeitraum wird man eine belastbare Aussage zur Nutzung treffen können. Was am 10. Juni verwundert ist, dass laut Messung 3.262 Zählungen mehr Richtung Bonn als Richtung Beuel existieren. Sonst sind die Richtungszahlen ungefähr gleich.

    Update 12. Juni 2026: zwischenzeitlich wurde der Wert aktualisiert: er liegt nun bei 18.081. Wir haben eco-counter.com kontaktiert, um die Hintergründe zu erfragen.

    DatumSumme Radzählungen auf der Kennedybrücke (beide Seiten, beide Richtungen)
    19. März 202613.357
    08. Juni 202618.070
    09. Juni 202619.096
    10. Juni 202613.602 (Sendefehler der Station) 18.081
    11. Juni 202617.486
    12. Juni 20265.160 (Sendefehler der Station) 11.280
    13. Juni 2026 Samstag4.615 (Sendefehler der Station) 10.276
    14. Juni 2026 Sonntag7.138 (Sendefehler der Station) 7.345

    Update 14. Juni 2026: Wir haben heute um 11:00 Daten über eco-counter.com für Freitag abrufen wollen (also vor 2 Tagen). Laut Webseite sind am Freitag 12. Juni 2026 auf der Südseite der Kennedybrücke gerade einmal 73 (!) Zählungen erfolgt. Für Samstag 13. Juni 2026 liegen aktuelle gar keine Zählungen vor. Das technische Problem scheint weiterhin zu bestehen. Die Zählungen erscheinen einstweilen nicht belastbar. Wir versuchen eine Approximation. Auf Grundlage der bisherigen Werte, kann der Gesamtverkehr für Freitag auf etwa 11.100 geschätzt werden, und für Samstag auf 9.750 so dann die Zahlen für die Zählung der Nordseite korrekt sein sollten.

    Update 15. Juni 2026: Die Eco-Counter GmbH als Betreiberin der Messstellen für die Stadt Bonn teilt uns auf Nachfrage mit, dass die Daten von den Zählern einmal in der Nacht von der Zählstelle an die Server übertragen werden. Dabei kam es in der vergangenen Woche zu einer Störung auf der Südseite. Die Zählung waren jedoch lokal korrekt und wurden bei der nächsten Übertragung erfolgreich übermittelt. Das erklärt, dass zu nächst ein geringere Summe angezeigt wurde.

    Offen bleibt die Frage warum für den Samstag weiterhin nur 170 Zählungen auf der Südseite gemeldet sind. Realistisch wären rund 5700 +/- 500, auch das Ungleichgewicht in den Richtungen (3877 Richtung Bonn, 738 Richtung Beuel) deutet darauf hin.

    Update: Am 17. Juni konnten wir nun den berichtigten Wert für Samstag 13.06.2026 abrufen: Südseite 5.831 was auch mit unserer Approximation einhergeht. Folglich zählte man am Samstag in Summe 10.276 Fahrräder.

    Insgesamt bleibt der Eindruck, dass offensichtlich eine zusätzliche Wartezeit vor der Verwendung der Werte für politische Entscheidungen abgewartet werden sollte, um sicherzugehen, dass die Werte auch wirklich den Zählungen entsprechen.

    Update 19. Juni: Während die Gesamtzahl für die Kennedybrücke beispielsweise für den 18. Juni 2026 auf Open Data der Stadt Bonn nun annähernd der von Eco-Counter entspricht, bleiben die Werte für Süd- und Nordseite weit unter den erforderlichen Werten.

    Hinweis: die Abfrage der Daten über die Open Data Webseite der Stadt Bonn können wir derzeit nicht empfehlen. Die Zahlen dort sind abweichend und augenscheinlich unvollständig. Insbesondere sind die Einzelwerte für Nord- und Südseite nicht plausibel. Wir haben die Stadt bereits darüber informiert. Bei eco-counter.com sollten man lieber ein paar Tage warten und die Daten auf Plausibilität prüfen bevor man sie als korrekt annimmt, insbesondere die Gesamtzahl und Zählung auf der Südseite der Kennedybrücke.

  • Nordbrückensperrung: Stadtbahn 66 hat in der Nacht stadteinwärts eine eigene Spur bekommen

    Nordbrückensperrung: Stadtbahn 66 hat in der Nacht stadteinwärts eine eigene Spur bekommen

    Kurz hinter der Kreuzung B56/ Königswinterer Str. in Richtung Kennedybrücke, ist nun Tempo 30, nur noch eine Spur für PKW/LKW und gesperrt für Radfahrer. Diese werden auf den Bröhltalbahnweg umgeleitet. So sieht es dort aus:

    Die neue Spur auf der B56: freie Fahrt für die Linie 66.

    Richtung St Augustin sind die Markierungen unverändert.
    Zwei neue Schilder gibt es dort: Tempo 30 und Radfahren verboten.
    Radfahrer werden nach rechts umgeleitet, um den Friedhof:

    Stadtauswärts ist die Markierung unverändert.

    In der ursprünglichen Pressemitteilung der Stadt hieß es: „Künftig kann so die Bahn in beide Richtungen staufrei fahren.“ [bonn.de] Dies scheint nicht vollständig umgesetzt (Stand 10. Juni 16:00).

  • Nordbrückensperrung: Shuttle-Bus und Park & Ride eingerichtet

    Nordbrückensperrung: Shuttle-Bus und Park & Ride eingerichtet

    In Rekordzeit wurde bereits der Shuttle-Busverkehr eingerichtet. Die Busse verkehren im 10-Minuten-Takt von der Festwiese Pützchens Markt (das Parken ist dort kostenfrei) zur Haltstelle der Stadtbahnlinie 66 in Vilich mit direkter Anbindung an die Bonner Innenstadt. Ziel ist es nach der Sperrung der Nordbrücke den Ausweichsverkehr über die Kennedybrücke und Südbrücke zu reduzieren.

    Die SWB schreiben auf Ihrer Homepage: „Bis zum 20. Juni gibt es im Zehn-Minuten-Takt einen Bus-Shuttle vom neuen Park-and-Ride-Parkplatz auf der Festwiese von Pützchens Markt zum Haltepunkt „Vilich“ der Stadtbahnlinie 66. Der Shuttleservice ist montags bis freitags von 6 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr im Einsatz. Für die Nutzung des Shuttle-Bus ist kein zusätzliches Ticket erforderlich.“ Quelle: https://www.swb-busundbahn.de/

    Eine Beschleunigung der Linie 66 im Bereich der Engstelle am Combahn-Friedhof wird beabsichtigt.

    Die Busse sind bereits unterwegs. (Foto von Beuel.net)
  • Triathlon: Vorbereitungen laufen, Rheinaustraße gesperrt

    Triathlon: Vorbereitungen laufen, Rheinaustraße gesperrt

    Stand Freitag 5. Juni 19:00: Die Vorbereitungen für das Großereignis am Sonntag laufen bereits. Anders als auf der Webseite des Veranstalters angekündigt wurde keine Einbahnstraße mit Durchfahrt nach Norden eingerichtet. Stattdessen ist die Rheinaustraße zwischen Marienstraße und Friedrich-Breuer-Straße vollständig gesperrt und ein Parkverbot abweichend auf beiden Seiten eingerichtet. Die übliche Umleitung ist eingerichtet und stellt keine große Herausforderung dar.

    Durch die bestehende Baustelle der SWB ist eine zweispurige Nutzung nicht wie geplant möglich gewesen.

    Auch am Rhein wird bereits die Wechselzone und die Stellplätze für die Räder eingerichtet. Folglich muss auch der Radverkehr ausweichen.