Kurz hinter der Kreuzung B56/ Königswinterer Str. in Richtung Kennedybrücke, ist nun Tempo 30, nur noch eine Spur für PKW/LKW und gesperrt für Radfahrer. Diese werden auf den Bröhltalbahnweg umgeleitet. So sieht es dort aus:
Die neue Spur auf der B56: freie Fahrt für die Linie 66.
Richtung St Augustin sind die Markierungen unverändert. Zwei neue Schilder gibt es dort: Tempo 30 und Radfahren verboten. Radfahrer werden nach rechts umgeleitet, um den Friedhof:
Stadtauswärts ist die Markierung unverändert.
In der ursprünglichen Pressemitteilung der Stadt hieß es: „Künftig kann so die Bahn in beide Richtungen staufrei fahren.“ [bonn.de] Dies scheint nicht vollständig umgesetzt (Stand 10. Juni 16:00).
In Rekordzeit wurde bereits der Shuttle-Busverkehr eingerichtet. Die Busse verkehren im 10-Minuten-Takt von der Festwiese Pützchens Markt (das Parken ist dort kostenfrei) zur Haltstelle der Stadtbahnlinie 66 in Vilich mit direkter Anbindung an die Bonner Innenstadt. Ziel ist es nach der Sperrung der Nordbrücke den Ausweichsverkehr über die Kennedybrücke und Südbrücke zu reduzieren.
Die SWB schreiben auf Ihrer Homepage: „Bis zum 20. Juni gibt es im Zehn-Minuten-Takt einen Bus-Shuttle vom neuen Park-and-Ride-Parkplatz auf der Festwiese von Pützchens Markt zum Haltepunkt „Vilich“ der Stadtbahnlinie 66. Der Shuttleservice ist montags bis freitags von 6 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr im Einsatz. Für die Nutzung des Shuttle-Bus ist kein zusätzliches Ticket erforderlich.“ Quelle: https://www.swb-busundbahn.de/
Eine Beschleunigung der Linie 66 im Bereich der Engstelle am Combahn-Friedhof wird beabsichtigt.
Die Busse sind bereits unterwegs. (Foto von Beuel.net)
Stand Freitag 5. Juni 19:00: Die Vorbereitungen für das Großereignis am Sonntag laufen bereits. Anders als auf der Webseite des Veranstalters angekündigt wurde keine Einbahnstraße mit Durchfahrt nach Norden eingerichtet. Stattdessen ist die Rheinaustraße zwischen Marienstraße und Friedrich-Breuer-Straße vollständig gesperrt und ein Parkverbot abweichend auf beiden Seiten eingerichtet. Die übliche Umleitung ist eingerichtet und stellt keine große Herausforderung dar.
Durch die bestehende Baustelle der SWB ist eine zweispurige Nutzung nicht wie geplant möglich gewesen.
Auch am Rhein wird bereits die Wechselzone und die Stellplätze für die Räder eingerichtet. Folglich muss auch der Radverkehr ausweichen.
Am Rand des Bonner Stadtteils Ramersdorf hat sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie stark Nachbarschaft gelebt werden kann. Das bekannte Beverly Hills Fest rund um den Brandweiher bot zahlreiche Begegnungen, gute Gespräche und ein Fest, das vor allem von seinem Gemeinschaftsgefühl getragen wurde unabhängig vom Alter.
Trotz durchwachsenen Wetters kamen viele Menschen zusammen, um gemeinsam einen geselligen Abend zu verbringen. Zwischen Grillstationen, kühlen Getränken und frischem Brot aus dem traditionellen Backes entstand eine entspannte und herzliche Atmosphäre. Der historische Backofen, der von Engagierten im Ort wieder aufgebaut wurde, gehört inzwischen fest zum Charakter des Festes.
Ein besonderer Programmpunkt war auch in diesem Jahr die symbolische Aufnahme neuer „Nachbarschaftsmitglieder“. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie unter musikalischer Begleitung durch die Bottemelech’s Jonge aus Vilich-Müldorf wurden zwei langjährig engagierte Persönlichkeiten aus dem Umfeld der örtlichen Karnevals- und Vereinsarbeit durch eine Taufe im nahegelegenen Ankerbach geehrt. Der Moment wurde von den Gästen mit viel Applaus begleitet und sorgte für spürbare Emotionen.
Reiner Hecken wird im Ankerbach mit einer durchaus ausreichenden Menge Wasser getauft!
Die Tradition dieser besonderen Aufnahme reicht bis in die 1980er Jahre zurück und ist eng mit der Entwicklung des Festes verbunden. Dabei geht es weniger um große Inszenierungen als vielmehr um ein augenzwinkerndes Ritual, das Zugehörigkeit und Verbundenheit ausdrückt. Gerade diese Mischung aus Humor, Brauchtum und echter Gemeinschaft macht den Charakter des Festes aus.
In diesem Jahr gab es ein Novum: erstmalig wurde neben dem Elferratsmitglied Reiner Hecken eine Frau in den Kreis der „im Ankerbach getauften Ramersdorfer“ aufgenommen: Kathi Schulte stammt aus den Reihen der Showtanzgruppe Dilledöppchen. Zwischen den Dilledöppchen und den Ramersdorfer Junge besteht eine enge Freundschaft. Die Schulsstruppe als Abordnung der KG Ramersdrofer Junge tritt immer wieder auch mit den Dilledöppchen gemeinsam auf.
Die frisch getaufte Kathi Schulte vor dem Ramersdorfer Backes: der farbenfrohe Rock ist eine Referenz auf eines der ersten Kostüme der Showtanzgruppe Dilledöppchen aus dem LiKüRa-Staat.
Am Ende des Abends blieb vor allem eines hängen: das Gefühl, dass solche Feste weit mehr sind als ein Programmpunkt im Kalender. Sie schaffen Begegnung, stärken Nachbarschaften und erinnern daran, wie wertvoll lokale Traditionen sind – gerade in einer Zeit, in der solche Momente nicht selbstverständlich sind.
Aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers des Rheins wurde die Schwimmstrecke des Triathlons angepasst. Statt am China-Schiff wurde der Ausstieg zum Sandstrand unterhalb des Bahnhöfchens verlegt. Somit ist die Strecke 400 m länger und beträgt nun 4,2 km.
Eilmeldung zur Vollsperrung. Aufgrund einer aktuellen Einschätzung der Risse an der Nordbrücke, über die die Bundesautobahn A565 führt, wird diese kurzfristig ab Mittwoch 3. Juni 2026 – 15:00 Uhr vollständig gesperrt. Dies betrifft auch die Fuß- und Radwege.
Am heutigen Montag, dem 01. Juni 2026, war eine Aktivität am Rheinufer nicht zu übersehen: es fand das Probeschwimmen für den Triathlon statt. Auch der Olympiasieger Lasse Lührs war vor Ort und unterstütze die Veranstaltung tatkräftig.
Laut Auskunft des Veranstalters begaben sich 400 Schwimmerinnen und Schwimmer in die Fluten des Rheins. Das Probeschwimmen dient den Athleten dazu Erfahrungen mit diesem strömenden Gewässer zu sammeln. Anders als am Sonntag war die Strecke etwas verkürzt: von der Südbrücke nur bis zum Nepomukplatz. Durch das flache Wasser am Flaggenmast ist so ein Ausstieg auch ohne Hilfe möglich. Am Sonntag geht es dann über 3,8 km vom Kameha bis zum China-Schiff. Dort wird eine Rampe in den Rhein aufgebaut, über die ein schneller Ausstieg möglich ist.
Bei sehr angenehmen Temperaturen berichteten uns Teilnehmer, dass das Wasser stellenweise sehr warm gewesen sei. Neoprenpflicht galt – wie auch beim Wettkampf – trotzdem. Manch einer zeigte sich überrascht über die Fließgeschwindigkeit: „Ich hätte nicht gedacht, dass der Rhein so schnell fließt.“ Dankenswerterweise waren unter anderem DLRG und die Wasserschutzpolizei vor Ort und sicherten mit ihren Booten die Teilnehmer.
Die Veranstaltung verlief reibungslos. Auch das Auschecken verlief zügig, da man in diesem Jahr Nummernweise in vier Blöcken arbeitete. Ein gutes Omen für den Sonntag. Dann springen die Athleten ab 09:15 im 5-Minuten-Takt von der Fähre am Kameha ins Wasser.
Zur traditionellen Mundartmesse am Rhein hatte der Schiffer-Verein Beuel 1862 e.V. am 17. Mai 2026 geladen. Unter freiem Himmel und mit herrlichem Rheinpanorama fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Rhein ein.
Am Fuße des Flaggemasts unterhalb der Nepomuk-Statue hatte der Schiffer-Verein den Altar aufgebaut und das Ufer geschmückt. Die Schola an St. Joef & Paulus unter der Leitung von Michael Bottenhorn, die Beueler Stadt Capelle unter Leitung von Andreas Berger und der Dudelsackspieler Martin Fischer wirkten an der abwechslungsreichen Ausgestaltung mit.
Pfarrer Markus Feggeler wies vorab darauf hin, dass er nicht mit der Beueler Mundart als Muttersprache aufgewachsen ist. Das sollte jedoch kein Problem darstellen, denn der Schifferbruder Wolfgang Schebben hatte ein weiteres Mal wortgewandt mit rheinischem Herz jedes einzelne Wort der Liturgie und der Lieder in die Beueler Mundart übersetzt.
Und so wurde beispielsweise aus dem bekannten Lied „da berühren sich Himmel und Erde … “ die Zeile „do bütze sich Himmel und Ääd, dat Fredde weed he unge uns“. Herrlich! So beschwingt nahm auch ein kleiner Regenschauer der Festgemeinde nicht die Freude an diesem außergewöhnlichen Gottesdienst.
Bezüglich des Parkraumkonzeptes geht es schrittweise weiter. Am gestrigen Mittwoch, dem 20. Mai 2026, wurde im Zuge der Vorbereitung der Bezirksvertretungssitzung (umgangssprachlich auch als „Beueler Rat“ bezeichnet) die Mandatsträgerinnen und -träger über die Ausführungsplanung informiert. Durch die Stadtverwaltung wurden die Pläne vorgestellt und erörtert.
Pläne und Informationen für die Bürgerschaft
Ein ähnlicher Termin soll auch für die Bürgerinnen und Bürger folgen, bei dem das Konzept im Detail vorgestellt werden wird. Uns liegt bereits ein Teil der Pläne der Ausführungsplanung vor. Das sind Detailpläne für die einzelnen Straßen wo auf den Zentimeter genau markiert ist welche Schilder wo aufgestellt werden, welche Markierungen angepasst werden und folglich welche Parkplätze wo wegfallen, so dass breitere Gehwege eingeführt werden können. Update: der Termin für die Öffentlichkeit findet am 14. Juli 2026 von 17:00 – 20:00 im Beueler Rathaus statt.
Rechtslage für Betroffene
Die folgenden Informationen entsprechen eingehender Recherche. Dennoch können wir nicht für den Einzelfall Gewähr übernehmen. Jeder ist angehalten sich im Zweifel von einem Fachanwalt beraten zu lassen. Nach den Ankündigungen des Parkraumkonzeptes gab es geteilte Stimmen in der Bürgerschaft. Da der vorherige „Beueler Rat“ das Parkraumkonzept beschlossen hat, können Bürger gegen diese Entscheidung nicht mehr juristisch vorgehen. Sollten sich die Bedenken durch die Informationskampagne und dem Dialog mit der Stadt nicht aus dem Wege räumen lassen, bleibt Betroffenen noch der Weg vor das Verwaltungsgericht. Interessant zu wissen: nach unserer Auffassung, die uns juristisch bestätigt wurde, ist eine Klage erst dann möglich, wenn die Anordnung des neuen Konzepts erfolgt ist. Das heißt konkret, sobald die Schilder in der Straße wirklich aufgestellt wurden und man somit davon Kenntnis erlangt hat. Ab da läuft dann die Frist von einem Monat, in dem man das Verwaltungsgericht anrufen kann. Auch interessant: sollte ein einzelner Bürger mit seiner Klage durchkommen und Recht bekommen, bedeutet das nicht dass das ganze Konzept für alle gekippt wird. In diesem Teil der Rechtsprechung gilt „inter partes“ also „nur zwischen den Beteiligten“. Der einzelner Bürger würde dann vom Parkraumkonzept befreit werden – wie genau bleibt abzuwarten. Auch Nachbarn, die im selben Haus wohnen, müssten jeweils selbst klagen. Jedes Verfahren wird grundsätzlich einzeln geführt mit eigenem Aktenzeichen, und eigenem finanziellen Risiko für den Kläger, aber auch für die Stadt.
Meinung
Es wäre sicher gut eine gütliche Lösung zu finden, um Kosten zu sparen. Bei der Vorstellung konnte man den Eindruck gewinnen, dass die Planer unter den politischen Rahmenbedingungen der gesamtstädtischen Parkraumstrategie [ALLRIS] und den zahlreichen Vorgaben der StVO versucht haben so wenig Parkplätze wie nötig zu entfernen. Dennoch fällt die Gesamtzahl ins Gewicht, insbesondere in Bereichen wo kaum Fremdparker zu finden sind und der Platz jetzt schon begrenzt ist. Ob an jeder Stelle der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gewahrt wurde können wir nicht abschließend bewerten. Es gilt was auch das Bundesverwaltungsgericht zum Bremer Urteil festgestellt hat: unabhängig von reinen Zahlenvorgaben ist immer der Einzelfall zu prüfen. [BVerwG] Sicher ist jedoch zu begrüßen, dass einige bisher kaum passierbare Stellen verbreitert werden, so dass sie auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl in Zukunft besser passierbar sind. Vielleicht findet der ein oder andere ja doch noch eine andere Möglichkeit sein Auto unterzustellen. Wie viele private Stellplätze es im Gebiet tatsächlich gibt weiß überraschenderweise niemand.
Am Montag, 04. Mai 2026 beginnen die Sanierungsarbeiten an den Kanälen in der Hermann- und Steinerstraße. Die Kanalbauarbeiten werden laut Informationsbrief an die Anwohner voraussichtlich bis Mitte Juni 2026 dauern. Die Baustelle ist auch im Plan der Stadt Bonn gelistet und dauert demnach bis 03. August 2026. [1]
Für die Bauarbeiten sind Straßensperrungen erforderlich. Die Umleitungen sind bereits vorbereitet. Auch die Busse werden umgeleitet. Mehr Informationen dazu bei der SWB (externer Link).
Für die Linie 606
Richtung Ramersdorf Haltestelle „Beuel Krankenhaus“: leicht versetzt Haltestelle „Johannesstraße“: entfällt
Richtung Hardtberg Haltestelle „Ringstraße“ leicht versetzt Haltestelle „Johannesstraße“: entfällt Haltestelle „Beuel Krankenhaus“: entfällt Haltestelle „Goetheallee“: wird in Friedrich-Friesen-Straße verlegt
Hier eine Übersicht von Beuel.net :
Linienführung der Buslinie 606 während der Sperrung auf der Hermannstraße 2026. Overlay: Beuel.net, Kartengrundlage: Openstreetmap.org