Kategorie: news

  • Die ersten Tage ohne Gegenverkehr?

    Die ersten Tage ohne Gegenverkehr?

    Am Montag und Dienstag. fuhren 12% (1.970 pro Tag) der Räder auf der Kennedybrücke gegen die Fahrtrichtung. Vor der Änderung waren es rund 19%. Ein Aufsteller soll aufmerksam machen.

    Die neue Regel war am vergangenen Freitag, dem 26. Juni 2026 in Kraft getreten, um die Gefahren des Begegnungsverkehrs zu reduzieren. Nach der Sperrung der Nordbrücke wurden deutlich mehr (+40%) Fahrräder pro Tag gezählt.

  • Weltklasse in Beuel: Chorkonzert „Quell des Lebens“ begeistert in St. Josef

    Weltklasse in Beuel: Chorkonzert „Quell des Lebens“ begeistert in St. Josef

    Dass Beuel auch große Kultur kann, bewies am Samstagabend eindrucksvoll das Chorkonzert „Quell des Lebens“ in der Pfarrkirche St. Josef. Trotz hochsommerlicher Temperaturen war die Kirche sehr gut besucht. Die Hoffnung vieler Besucher, im Gotteshaus angenehme Kühle zu finden, erfüllte sich zwar nur bedingt – doch spätestens mit den ersten Klängen rückte die Hitze in den Hintergrund.

    Seit Donnerstag hatten der Kammerchor der Universität zu Köln und die Camerata Vocalis der Universität Tübingen gemeinsam für das Konzert geprobt. Das Ergebnis war ein musikalisches Erlebnis auf höchstem internationalen Niveau. Mit Werken von Alessandro Striggio, Henryk Mikołaj Górecki, Frank Martin und Thomas Tallis stellten die Ensembles eindrucksvoll unter Beweis, weshalb sie zu den renommierten Universitätskammerchören Deutschlands zählen.

    Dabei erwies sich St. Josef einmal mehr als hervorragender Konzertort. Die Raumdimensionen der Kirche und die Möglichkeiten ihrer bedeutenden Orgel schufen ideale Voraussetzungen für die bis zu 40-stimmigen Chorwerke. Besonders beeindruckend war die Präzision, mit der die Sängerinnen und Sänger selbst in allen Passagen agierten und die klangliche Vielfalt. Das Publikum dankte den beiden Chören sowie den Dirigenten Michael Ostrzyga und Philipp Amelung am Ende mit lang anhaltenden Standing Ovations – vollkommen verdient.

    Beide Ensembles bringen große internationale Erfahrung mit. Der Kammerchor der Universität zu Köln konzertiert regelmäßig mit anspruchsvollen Programmen und war bereits unter anderem in Prag, Boston und New York zu Gast. Die Camerata Vocalis der Universität Tübingen ist seit Jahrzehnten durch Konzertreisen innerhalb und außerhalb Europas sowie darüber hinaus als musikalischer Botschafter ihrer Universität bekannt. Unter Philipp Amelung führten Konzertreisen unter anderem nach Israel und Palästina, Brasilien und Schweden.

    Den Weg nach Beuel hatte Michael Ostrzyga durch einen Kontakt zum engagierten Kirchenmusiker von St. Josef Michael Bottenhorn gefunden, der auch vom Bach-Verein bekannt ist.

    Am morgigen Sonntag wird das Programm um 11:00 Uhr noch einmal in der Trinitatiskirche in Köln aufgeführt.

    Meinung: Solche Abende sind ein Gewinn für Beuel. Sie zeigen, dass Spitzenkultur nicht nur in den großen Konzertsälen zuhause ist. Wenn internationale musikalische Qualität auf ein aufgeschlossenes Publikum trifft, entsteht etwas Besonderes und zeigt, dass eine Brücke zwischen Mehrchörigkeit der Renaissance bis zur ausdrucksstarken Chormusik des 20. Jahrhunderts geschlagen werden kann.

    Die Konzerte sind Teil der Universitätskonzerte im Sommer 2026 – Collegium musicum der Uni Köln & Gäste. Weitere Informationen unter www.collmus.com

    Chorkonzert Quell des Lebens
  • Wir stellen vor: die designierte Kessenixe Karina I.

    Wir stellen vor: die designierte Kessenixe Karina I.

    Heute wagen wir den Blick über den großen Teich – manch einer möchte auch sagen Rhein – und schauen zum Fuße des Venusbergs in den Ortsteil Kessenich. Aktive Beuel.net Leser wissen bereits: Kessenich hat eine eigene Tollität, nämlich die „Kessenixe“!

    Karina Limbach vor dem Ramersdorfer Backes

    Beim Beverly Hills Fest in Ramersdorf trafen wir die zukünftige Kessenixe Karina Limbach. Die zweifache Mutter ist seit Jahren schon hüben wie drüben auf zahlreichen Karnevalsveranstaltungen anzutreffen. Auf die Frage wie sie zur Nixe wurde, war die Antwort eindeutig: „Einmal Nixe, immer Nixe„. Und so ist der Rhein ein verbindendes Element. 27 Jahre hatte Karina bei den Nixen vom Märchensee aktiv getanzt und anschließend die Showtanzgruppe Dilledöppchen aus dem LiKüRa-Staat mit neu gegründet. In der Session 2011/2012 war sie zu dem als Pagin an der Seite von LiKüRa-Prinzessin Jenny II. in den Sälen der Region unterwegs.

    Heute engagiert sie sich neben Kessenich weiterhin im Damenkomitee Grün Weiß Ramersdorf 1905 als Literatin und koordiniert die eigenen Sitzung. Sie ist also eine Karnevalistin durch und durch. Für ihre Regentschaft in Kessenich wird sie natürlich häufig auf der Bonner Seite zu sehen sein. Ob die Sitzung des Damenkomitees dann ausfällt wollten wir wissen: „das Programm für die Sitzung für die nächste Session steht ja schon längst“, berichtet sie lachend.

    Beim Festumzug zu 200 Jahren Bonner Karneval hat sie mit ihrem Hofstaat und der KG Weiss-Blau Bonn von 1979 e.V. – Kessenich teilgenommen. Auch der Hofstaat ist hochkarätig besetzt: mit Serverine (Ex-Kessenixe), Adjutantin Silke (parallel im DK Diamonds), Sabine (Präsidentin seit 2 Jahrzehnten), Angela (Ex-LiKüRa-Prinzessin), Svenja (Ex-LiKüRa-Pagin), Susi (Ex-LiKüRa-Pagin) hat sie ein erfahrenes Team von Power-Frauen um sich.

    Die designierte Kessenix Karina Limbach (dritte von links) mit ihrem Gefolge beim Fest zu 200 Jahren Bonner Karneval auf dem Münsterplatz.

    Am 07. November 2026 wird Karina feierlich zur Kessenixe Karina I. proklamiert, so dass sie direkt loslegen kann wenn am 11. November die Session startet.

    Der Kessenicher Karnevalszug ist übrigens ein kleiner „Geheimtipp“. Sehr familiärer, nachbarschaftlich und mit zwei Besonderheiten: er geht bereits am Samstag vor Weiberfastnacht und der letzte Wagen ist traditionell der Haribo-Wagen, schließlich stammt Haribo aus Kessenich. Diese Tradition wurde auch nach dem Umzug der Fabrikation nach Grafschaft bewahrt.

    KG Weiss-Blau Bonn von 1979 e.V. – Kessenich:
    https://kgweissblau.de/

    Kessenicher Karnevalszug:
    https://kessenicher-zoch.jimdofree.com/

    Quellen: Interview mit Karina Limbach

  • Karnevalsausstellung „Loss mer fiere. 200 jecke Johr en Bonn“ ab 15.7. in Beuel

    Karnevalsausstellung „Loss mer fiere. 200 jecke Johr en Bonn“ ab 15.7. in Beuel

    Die Karnevalsausstellung „Loss mer fiere. 200 jecke Johr en Bonn“ wird ab dem 15. Juli 2026 in Beuel zu sehen sein. Als Standort wurde das Beueler Rheinufer ausgewählt. Die Ausstellung im Container wandert durch die Stadtbezirke. Gezeigt werden rund 30 ausgewählte Objekte und vermitteln die Geschichte, Kultur und Bedeutung des Bonner Karnevals. Darunter sind auch ein paar Devotionalien aus dem Beueler Brauchtum. Offizielle Eröffnung ist am 15.07.2026 um 17:00. Die Ausstellung bleibt am Beueler Standort bis zum 17. September 2026.

    Die „Bönnischen Carnevals-Gesellschaft“ wurde im Jahr 1826 gegründet, und feierte seit dem 11.11.2025 ihr großes Jubiläumsjahr.

    Weitere Informationen: 200-jahre-karneval-in-bonn.de

    Quellen: bonn.de, Rücksprache mit der Bezirksverwaltungsstelle Beuel

  • Kennedybrücke: bald kein Gegenverkehr mehr für Radfahrer

    Kennedybrücke: bald kein Gegenverkehr mehr für Radfahrer

    Die Stadt Bonn kündigt an, dass in Kürze die freie Wahl der Seite für den Radverkehr auf der Kennedybrücke entfällt. Ab dann wird das Radfahren nur noch auf der jeweils rechten Seite der Brücke erlaubt sein. Als Grund wird der gestiegene Radverkehr im Zusammenhang mit der Sperrung der Nordbrücke genannt. Die Summe der Überquerungen pro Tag stiegen laut den Daten von eco-counter.com um 43 % im Vergleich zu Spitzentagen aus der Zeit vor der Sperrung. (19.096 vs. 13.356 vor der Sperrung).

    Aus den Daten geht auch hervor wie viele Fahrten „entgegen“ der Fahrtrichtung stattfanden – was aktuell noch erlaubt ist. Für die erste Woche nach der Sperrung ergeben sich für Montag bis Freitag im Durchschnitt der folgende Anteil:
    – in Richtung Bonn nutzen 24 % also ø 2.000 Räder pro Tag die Südseite (entgegen der Fahrtrichtung der Autos)
    – in Richtung Beuel nutzen 14 % also ø 1.200 Räder pro Tag die Nordseite (entgegen der Fahrtrichtung der Autos)

    Diese täglich ø 3.200 Fahrten von ø 16.800 müssen zukünftig auf der anderen Seite der Brücke stattfinden. Die Maßnahme ist Teil eines ganzen Paketes, den die Stadt binnen kürzester Zeit beschlossen hat, um die Effekte der Sperrung der Nordbrücke abzumildern. Eine Übersicht gibt es auf: bonn.de

  • Schnelle Hilfe nach Unfall von Stadtbahn und PKW auf B56

    Schnelle Hilfe nach Unfall von Stadtbahn und PKW auf B56

    Am heutigen Mittwoch 23. Juni 2026 waren wir zufällig am Ort des Verkehrsunfalls auf der B56 auf der Höhe Combahnstraße. Dort waren ein weißer Kombi und eine Stadtbahn der Linie 66 in Fahrtrichtung Bonn kollidiert. Die Leitstelle wurde um 10:25 alarmiert, bereits um 10:31 trafen die ersten Kräfte der Feuerwache 2 am Unfallort ein.

    Bei dem Unfall wurde die Front der Stadtbahn beschädigt und der Kombi auf der linken Seite deformiert. Die Beifahrerin des PKW konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der Fahrer konnte das Fahrzeug zunächst nicht verlassen, weil durch die Kollision mit der Bahn die Fahrertür blockiert war. Die Bahn wurde mit Hilfe der Feuerwehr evakuiert und dann etwas zurück gefahren, so dass der Fahrer aussteigen konnte. Glücklicherweise war er nicht eingeklemmt und die Türen ließen sich öffnen. Der vorsorglich mit alarmierter Autokran der Feuerwehr Bonn kam nicht zum Einsatz. Die PKW-Insassen und der Bahnfahrer wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und lediglich die Beifahrerin des PKW ins Krankenhaus transportiert.

    Nach der Versorgung der Verletzten und Sicherung der Unfallstelle waren alle beteiligten Einsatzkräfte intensiv darum bemüht die wichtige Verbindung von und nach Bonn über die Kennedybrücke wieder freizugeben. Aufgrund des Einsatzes war die B56 in beide Richtungen voll gesperrt. Die Wagen der Linie 66 fuhren nur noch bis zum Konrad-Adenauer-Platz und drehten dann um.

    Gegen 11:00 konnte das beschädigte Fahrzeug bereits von der Straße gefahren werden. Auch die an der Front beschädigte Bahn konnte selbstfahrend die Kreuzung räumen. Während der Autoverkehr umgehend wieder rollte, musste der Verbleib der defekten Bahn noch organisiert werden.

    Quellen: Unser Reporter vor Ort, Pressestelle der Feuerwehr Bonn, Polizei Bonn

    Meinung. Es ist immer wieder beeindruckend wie schnell eine Vielzahl von Rettungskräften am Ort des Geschehen ist und dass somit die Versorgung der Verletzten und anschließend die Räumung der Unfallstelle so zügig ablaufen kann. Regelmäßig übt die Feuerwehr Bonn diverse Einsatzszenarien. Eine Übung in großer Dimension mit mehreren hundert Einsatzkräften von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Technischem Hilfswerk steht am kommenden Wochenende an. Der Übungsschwerpunkt am 27.06.2026 ist das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in der Weststadt. bonn.de

    Kollision auf der B56 zwischen Stadtbahn und PKW
  • Route 66 – mit der Stadtbahn Linie 66 schnell ans Ziel ohne Nordbrücke

    Route 66 – mit der Stadtbahn Linie 66 schnell ans Ziel ohne Nordbrücke

    Update September 2026. Angesichts der Stadtbahn-Krise hat sich diese Seite erübrigt. Bitte schaut direkt auf https://www.swb-busundbahn.de/fahrplaene/wiederinbetriebnahme-stadtbahnen/ nach.

    Nordbrücke. Die Sperrung der Nordbrücke (Friedrich-Ebert-Brücke Autobahn A565) in Bonn hat weiterhin einen großen Einfluss auf das Verkehrsgeschehen. Die Vorlandbrücke auf der Bonner Seite soll abgerissen und neu gebaut werden. Sie steht somit bis 2028 nicht für den Verkehr zur Verfügung. Quelle: bonn.de

    Wir bieten eine Übersicht über aktuelle Maßnahmen (Stand 20. Juni 2026), mit denen die Stadt, und einzelne Betreiber von Transportdienstleistungen auf dem Wasser Abhilfe zu schaffen versuchen.

    Ein Ziel der Stadt ist möglichst viel Verkehr vom Auto in den ÖPNV zu verlagern. Wir nennen es „Route 66 – mit der Stadtbahn schneller ans Ziel“. So wurden zusätzliche P&R Parkplätze eingerichtet wie in der Karte gezeigt und der ÖPNV mit Bus, Straßenbahn und Stadtbahn ist im gesamten Stadtgebiet kostenfrei. Quelle: bonn.de

    Die Linie 66 hat nun auch auf der B56 eine eigene Spur, so dass sie nicht mehr mit den Autos im Stau steht.

    Darüber hinaus haben auch die Fähr-Betreiber ihre Kapazitäten erhöhte. Neu dazugekommen ist ein Angebot der Bonner Personen Schiffahrt, die anbietet Pendler kostenfrei auf den Teilstücken ihrer Linienfahrten mitzunehmen. Quelle: bonnschiff.de

    Route-66: Alternativen zur Nordbrücke in der Übersicht in einem Bonn symbolisch ohne Nordbrücke. Alle Angaben nach bestem Wissen jedoch ohne Gewähr.

    Natürlich bietet sich bei diesem sommerlichen Wetter auch die Nutzung des Fahrrads an. Gleichwohl ist dies aus diversen Gründen nicht für jede Person eine Option.

    Beueler Nachtrag. Für manch einen finden sich vielleicht auch auf der Beueler Seite gute Alternativen, so dass die Überquerung des Rheins ganz entfallen kann. Auf der Friedrich-Breuer-Straße wartet ein breites Angebot und in der Sonne sitzen konnte man in Beuel schon immer gut. Schaut doch mal im Veranstaltungskalender vorbei unter beuel.net/events

  • Burg Lede öffnete ihre Tore für Groß und Klein

    Burg Lede öffnete ihre Tore für Groß und Klein

    Wer am Wochenende die Gelegenheit nutzte, die Burg Lede zu besuchen, erlebte weit mehr als einen Spaziergang durch einen historischen Park. Im Rahmen der „Offenen Gartenpforte Rheinland“ öffnete die traditionsreiche Wasserburg ihre Tore und bot ein vielfältiges Programm aus Geschichte, Gartenkultur, Kunst und Familienaktivitäten.

    Die Ursprünge der Burg Lede reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Bis heute befindet sich die Anlage in Privatbesitz. Eigentümer Sandro Parrotta und seine Familie ermöglichen jedoch regelmäßig öffentliche Einblicke in das historische Ensemble und machen damit einen besonderen Ort der Bonner Geschichte für Besucher zugänglich.

    Der rund 4,3 Hektar große Park wurde 1907 nach Plänen des renommierten Gartenarchitekten Walter von Engelhardt gestaltet. Charakteristisch ist der Übergang von strengeren geometrischen Formen im Umfeld der Burg zu einer weitläufigen landschaftlichen Parkgestaltung. Gemeinsam mit dem Förderverein arbeiten die Eigentümer seit Jahren daran, die denkmalgeschützte Anlage behutsam zu erhalten und weiterzuentwickeln.

    Dabei verbindet Burg Lede auf bemerkenswerte Weise historische Gartenkunst mit zeitgenössischer Kunst. Zahlreiche Skulpturen und Installationen fügen sich harmonisch in die Parklandschaft ein. Ergänzt wurde das Programm durch Führungen durch die aktuelle Ausstellung „Burn and Bloom“ in der Galerie Parrotta im Erdgeschoss der Burg. Alle Details dazu gibt es hier: https://parrotta.de/

    Besonders gefragt waren die verschiedenen Führungen. Historische Gartenführungen erläuterten die Entstehung und Rekonstruktion der Anlage, während weitere Rundgänge die Geschichte der Burg und die Kunstwerke in den Mittelpunkt stellten. Beliebt war auch die Kinderführung mit Claudia Ofer, die in historischem Gewand anschaulich vom Leben auf einer mittelalterlichen Burg berichtete. Mit Bildern und lebendigen Erzählungen gelang es ihr, die Geschichte für junge Besucher greifbar zu machen.

    Auch die Mitmachangebote kamen gut an. Beim Entenangeln im Burgteich, dem Basteln von Blumenkränzen und weiteren Aktionen konnten Familien die Anlage auf spielerische Weise entdecken. Das liebevoll gestaltete Programm spiegelte das große Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer wider.

    Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Speisen und Getränke luden zum Verweilen ein und schufen Raum für Gespräche zwischen Gästen, Vereinsmitgliedern und Unterstützern. Die entspannte Atmosphäre machte deutlich, mit wie viel Herzblut die Veranstaltung organisiert wurde.

    Einen wichtigen Anteil daran hat der Verein der Freunde und Förderer der Burg Lede. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 engagiert sich der Verein für den Erhalt der Burganlage und ihres historischen Parks. Für sein Engagement wurde der Verein 2023 mit dem Bonner Heimatpreis ausgezeichnet.

    Die Öffnung der Burg am 13. und 14. Juni war Teil der landesweiten Aktion „Offene Gartenpforte Rheinland“, bei der private und historische Gärten ihre Anlagen für Besucher öffnen. Burg Lede zeigte dabei eindrucksvoll, wie Denkmalpflege, Kunst, Natur und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken können.

    Wer die Anlage an diesem Wochenende besuchte, erhielt nicht nur Einblicke in einen außergewöhnlichen historischen Park, sondern erlebte auch, wie lebendig Geschichte in Bonn-Vilich vermittelt werden kann. Burg Lede bleibt damit ein besonderer kultureller Schatz in Beuel und ein gelungenes Beispiel dafür, wie private Initiative und ehrenamtliches Engagement historische Orte für die Öffentlichkeit erlebbar machen.

    Übrigens: der Verein freut sich immer über neue Mitglieder als Spender oder in der aktiven Mitgestaltung der Vereinsarbeit, der Betreuung eben solcher Öffnungstage oder auch bei der Arbeit in der Gartenanlage – es gibt immer etwas zu tun. https://www.burglede.de/

    Wer den Termin verpasst hat, muss nicht lange warten: am 13.09.2026 zum Tag des Offenen Denkmals werden sich abermals die Tore für die Öffentlichkeit öffnen. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Veranstaltungen wie etwa Blumenworkshop, Sommerkino im Garten der Burg Lede oder das Kulturrucksack: Ferienprogramm: https://parrotta.de/exhibitions/burn-and-bloom-bonn/

    Impressionen vom Tag gibt es bei uns auf Instagram.

  • Beuelfest und Promenadenfest finden 2026 gemeinsam statt – jetzt mitmachen

    Beuelfest und Promenadenfest finden 2026 gemeinsam statt – jetzt mitmachen

    Service Update: Hier geht es zum Programm und zu den Ständen aller Vereine!

    In letzter Zeit gab es einige Gerüchte um das Promenadenfest. Wir dürfen verkünden: es findet auch 2026 statt!

    Ein Novum ist dabei, dass es gemeinsam mit dem Beuelfest veranstaltet wird. Die Gewerbe-Gemeinschaft Beuel e.V. (GGB) und die Interessengemeinschaft Beueler Vereine e.V. (IBV) haben sich auf eine gemeinsame Durchführung verständigt.

    Beuelfest und Promenadenfest am Samstag 05.09.2026 und Sonntag 06.09.2026: die Veranstaltung findet sowohl auf dem Möhneplatz am Rathaus als auch am Rheinufer statt.

    Besonders ist auch, dass die Gewerbe Gemeinschaft Beuel in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert! Dazu gibt es ein vielseitiges Programm auf der Bühne. Mit dabei: Motelkings, Soul Cake, Moondance, Plenty Fourty, Schlager Metall und Elton & The Joels.

    Alle Beueler Vereine sind herzlich eingeladen sich an dem Fest zu beteiligen: sei es mit einem Infostand, Essen, Getränken oder Beiträgen zum Unterhaltungsprogramm. Das Fest ist eine gute Möglichkeit Werbung für den eigenen Verein zu machen. Wendet euch gerne an das Team der IBV oder die neue Vorsitzende Patty Burgunder über ibv-vorsitz@gmx.de

    Am Rheinufer wird es die beliebte Blaulicht-Meile mit Fahrzeugen der unterschiedlichen Rettungs- und Hilfsorganisationen geben.

    Zutritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. GGB und IBV freuen sich auf zahlreiche Gäste!

    Ergänzung: das Bühnenprogramm steht!

    Das gesamte Bühnenprogramm findet ihr nun hier.

    Gewerbe-Gemeinschaft Beuel: https://beuelhats.de/

  • Nordbrücke: Neue Markierung auf der B56 nun auch Richtung St Augustin

    Nordbrücke: Neue Markierung auf der B56 nun auch Richtung St Augustin

    Wie angekündigt hat die Stadt in einem zweiten Schritt nun auch auf der B56 in Richtung St Augustin in Höhe des Friedhofs an der Combahnstraße die Markierung verändert:

    Schon vor der Kreuzung wurden die Pfeile auf dem Boden geschwärzt.
    Ab der Kreuzung Combahnstraße ist nun eine neue breite durchgezogene Linie aufgebracht.

    Die Maßnahme erscheint indes noch nicht abgeschlossen, da die Reduzierung auf die rechte Spur noch nicht mit Schilder angekündigt wird. Auch eine Führung der linken auf die rechte Spur steht noch aus.

    Screenshot
    Screenshot

    Update 18. Juni 2026: Die noch fehlenden Markierungsarbeiten wurden zwischenzeitlich ausgeführt. In Höhe der Kreuzung zur Combahnstraße weist die Fahrtrichtung nach Sankt Augustin nun zwei getrennte Spuren aus: während die linke nur noch für Linksabbieger vorgesehen ist, erlaubt die rechte Spur wie gewohnt die Weiterfahrt geradeaus und das Abbiegen nach rechts.

    Linke Spur nur noch in die Combahnstraße, die recht führt wie gewohnt gerade aus und nach rechts.